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Ratgeber

Einstieg und Wiedereinstieg im Salon

Ausbildung, Rückkehr nach einer Pause und der Weg zum Meister.

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Ausbildung

Für die dreijährige Ausbildung suchst du einen Salon, der ausbilden darf. Frag im Gespräch, welche der vier Wahlqualifikationen der Betrieb anbietet, wie viel Zeit für Übungsabende am Modell bleibt und wann du zum ersten Mal selbst am Gast arbeitest. Teil 1 der Gesellenprüfung soll in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden, daran siehst du früh, wo du stehst.

Nach einer Pause zurück

Viele Stellen auf dieser Seite richten sich ausdrücklich an Friseurinnen und Friseure in Teilzeit. Das erleichtert die Rückkehr nach Elternzeit oder einem Branchenwechsel. Sag offen, wie lange du nicht im Salon gearbeitet hast, und frag nach Einarbeitung und Schulungen zu aktuellen Schnitt- und Farbtechniken.

Zur Meisterprüfung

Mit der Meisterprüfung kannst du einen eigenen Salon eröffnen und Leitungsstellen übernehmen. Die Vorbereitung läuft in Vollzeit oder berufsbegleitend. Das Aufstiegs-BAföG fördert Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Wer schon viele Jahre ohne Gesellenbrief im Salon arbeitet, kann nach dem Eineinhalbfachen der Ausbildungsdauer, also nach viereinhalb Jahren, zur Gesellenprüfung zugelassen werden.

Barber, Kosmetik und Veranstaltungen

Neben dem klassischen Salon gibt es Barbershops, Salons mit Kosmetikangebot und Stellen im Bereich Maske und Veranstaltungen. Die Wahlqualifikation Visagistik aus der Ausbildung kann dafür eine Grundlage sein. Wer auf Kreuzfahrtschiffen oder in Hotels arbeiten will, sollte Englischkenntnisse und Flexibilität bei Einsatzzeiten mitbringen und das in der Bewerbung erwähnen.

Häufige Fragen im Gespräch

Salons fragen gern nach deinen Lieblingstechniken, nach dem Umgang mit schwierigen Kunden und nach deiner Arbeitsweise unter Zeitdruck. Bereite zwei kurze Beispiele vor. Frag selbst nach dem Team, nach Weiterbildungen und nach der Preisgestaltung. So zeigst du Interesse und erfährst, wie der Salon arbeitet.

Bewerbung im Salon

  • Fotos eigener Arbeiten, gern als kleine Mappe auf dem Handy
  • Gesellenbrief oder Meisterbrief und Zeugnisse
  • Angaben zu Arbeitszeiten, die für dich machbar sind
  • Bereitschaft zu einer Arbeitsprobe am Modell

Viele Salons bitten um einen Probetag. Frag vorher, was du mitbringen sollst und ob der Tag bezahlt wird.

Zum Schluss

Ein Salon, der dir Zeit zum Üben gibt und Weiterbildung ernst nimmt, ist für den Einstieg oft wertvoller als ein etwas höherer Stundenlohn. Frag danach, bevor du zusagst.

Auch ein kurzer Auffrischungskurs vor dem Wiedereinstieg kann im Gespräch Eindruck machen.

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